50JahreSGS - HSG Erlangen/Niederlindach

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50JahreSGS

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50 Jahre Handball in der SGS


Die Gründung:


Die SGS Handballabteilung wurde als 12. Sportgruppe der SGS am 1.August 1956 gegründet; also nicht ganz ein Jahr nach der Gründung der SGS.Das Gründungsprotokoll vermerkt, dass es eine sehr kurze Versammlung war. Der Vorstand war in ‚Null-Komma-Nichts' gewählt. Unter der 34 Gründungsmitgliedern waren 16 Damen. Sie legten damit den Grundstock für eine sehr erfolgreiche Zeit des Damenhandballs bei der SGS. Anschließend an die kurze offizielle Gründungsversammlung folgte aber noch ein (etwas längerer) gemütlicher Teil.- Handballer feiern nun mal gerne.

Bereits 1957 spielte eine Herrenmannschaft im offiziellen Spielbetrieb mit. Damals wurde im Sommer noch Großfeldhandball gespielt und im Winter ging es dann in die Halle. In der Hallenrunde 1962/63 konnte man den ersten Erfolg verbuchen - den Aufstieg in die Bezirksklasse; Gegner im Endspiel war die Reserve des TB Erlangens. Nur drei Jahre später folgte wieder der Abstieg.

 
 
 
 

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Unsere Damen:


Erfolgreich waren die Damen der SGS in dieser Zeit. Bereits im zweiten Jahr erfolgte der erste Aufstieg in die Kreisklasse I und wieder zwei Jahre später der Aufstieg in die Bezirksklasse. 1964 stiegen die SGS Damen sogar in die Landesliga, damals die höchste Bayrische Spielklasse, auf. Mit Hannelore Menzel stand eine spätere Nationalspielerin zwischen den Pfosten. 1972 folgte ein kleiner Generationswechsel verbunden mit dem Abstieg. Doch bereits 1975 gelang der erneute Aufstieg in die Landesliga. 1977 verließen die vier wichtigsten Spielerinnen die SGS, was zur totalen Einstellung des Damenhandballs bei der SGS führte.

 

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Hans Rabe


Über 20 Jahre wurden die Handballer von Hans Rabe, der gleichzeitig auch Leiter der Siemens Sportanlage war, betreut. Eine wohl einmalige Rekordzeit für einen Trainer.

 
 

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Der Jugendhandball


Aufgrund der restriktiven Aufnahmeregelung in die SGS, nahm der Jugendhandball im Verein einen sehr wechselhaften Verlauf. Die erste Jugendmannschaft nahm den Spielbetrieb 1959 auf. Sie wurde 1963 und 1964 sogar Kreismeister, im Anschluss wurde sie leider aufgelöst, nachdem die Spieler 'erwachsen' wurden und der Nachwuchs fehlte. Erst 1971 konnte wieder eine Jugendmannschaft zusammengestellt werden. Auch sie errang einige Kreismeistertitel, ehe sie 1974 erneut aufgelöst wurde. 1979 wurde dann der dritte Versuch gestartet. Auch diese Mannschaft musste leider nach einigen Jahren aufgelöst werden.

 

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Unsere Herren - die 70er


In der SGS Mannschaft der Saison 1971 spielte bereits Dieter Wiesinger (Erster von rechts - stehend), der noch heute in der dritten Mannschaft der HSG aktiv ist. Ein Jahr zuvor gab Bernd Pees ein kurzes Intermezzo der SGS.


 
 
 
 
 
 

Anlässlich der 25 Jahrfeier der SGS wurde das Bergkirchweihturnier aus der Taufe gehoben. In diesem Jahr wird die 26. Auflage dieses Turnier-Klassikers veranstaltet.


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Unsere Herren - die 80er und 90er

1985 übergab Hans Rabe sein Traineramt am Manfred Rühl. Unser heutige 1. HSG-Vorsitzender war damals noch ein junger, dynamischer Siemens-Ingenieur. Neben der 1. Mannschaft, die in den ‚achtziger Jahren' in der A-Klasse spielte (entspricht der heutigen Bezirksliga), hatte sich bei der SGS noch eine 2. Mannschaft etabliert und die Älteren Semester spielten in der AH. Leistungsmäßig betrachtet dümpelten die Mannschaften so vor sich hin. Die 1. Mannschaft belegte stets Plätze in der vorderen Tabellenhälfte, doch die ‚Erlanger Siemens-Probleme' - Dienstreisen und Skifahren- ließen es leider nur selten zu, in Bestbesetzung zu spielen. Ende der Achtziger gab es bei Siemens eine Reihe von Neueinstellungen. In diesem Zusammenhang verirrten sich auch einige Handballspieler zur SGS.

Mit den neuen Spielern Peter Mai, Thomas Marenbach und Olaf Schmitz gelang endlich der Aufstieg.  

Fünf Jahr hielt sich die Mannschaft um den Spielertrainer Manni Rühl in der Bezirks(ober)liga.
Presseberichte
Es gab legendäre Nichtabstiegsfeiern.
Im Kader der Ersten spielten zu dieser Zeit Jörn Schoof , Andreas Huber und David Falk, die noch heute für die SGS auf Punktejagd gehen..


 
 


Hinten:
J. Diekmann, G. Rowold, M. Rühl, R. Götz, R. Daar
Vorne:
K. Ehrenberg, T. Heimke, P. Koch, O. Berndt, F. Sackmann

 


Hinten:
R. Kolb, O. Schmitz, J. Hagedorn, D. Falk, N. Tißen, V. Bannik
Vorne:
D. Roth, T. Marenbach, J. Schoof, A. Huber, H. Falk.

 
 

In der 2. Mannschaft entwickelte sich in dieser Zeit zu einer Fahrstuhlmannschaft. Dem Aufstieg folgt postwendend der Abstieg. Im Team spielten unter dem Trainer Rainer Kolb auch die heutigen HSG Spieler Frank Sackmann, Otto Berndt, Gerardo Rowold und Manfred Rühl.
Höhepunkt in den folgenden Jahren waren die Derbys gegen die Reserve der HG Erlangen
Ein Generationenwechsel mit einem neuen Trainer hatte nicht den gewünschten Erfolg - die SGS aus der Bezirksligastieg ab.  


 

Einige Berichte aus dieser Zeit:

 

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Die HSG Erlangen/Niederlindach wird gegründet

 

Nach dem Abstieg folgte ein erneuter Umbruch.

Einmalig wurden die SGS Herren von einer Trainerin betreut.
Ein junger, langer Südschwede fand den Weg zur SGS - Harm Schröder...
Der sofortige Wiederaufstieg blieb der SGS in einem dramatischen Endspiel gegen die TS Herzogenaurach verwehrt.

Auch in den folgenden Jahren landete die SGS unter Andreas Huber in der Abschlusstabelle immer wieder knapp hinter den Aufstiegsplätzen.

 
 

Im Jahr 2000 wurde dann die Spielgemeinschaft mit dem 1. FC Niederlindach vollzogen.


Im zweiten Jahr der HSG konnte die Herrenmannschaft, nun von Bernd Pees betreut, endlich den Aufstieg in die Bezirksoberliga feiern.


Doch der Klassenerhalt war im nachfolgenden Jahr nicht zu schaffen. Als eines von vier Teams musste die HSG die Klasse wieder verlassen.


 
 
 
 
 


Hinten:
B. Pees, J. Barüske, J. Böhm, J,. Sommer, A. Neumann, O. Schmitz, J. Schoof, M. RIchter
Vorne:
H. Schröder, S. Nagel, M. Hofstetter, U. Schlike, M. Lauxmann, A. Pees

 

Einige Berichte aus dieser Zeit:

 
 

Es folgte ein radikaler Generationswechsel. Der erhoffte Leistungsschub blieb im Team, nun mit Alexander Hankel auf der Bank, bisher leider aus.


Für eine Überaschung sorgten unsere 'Alten Herren' 2004 mit ihrem 3. Platz bei den Bayrischen Großfeldmeisterschaften

 

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Wieder Damenhandball

Während andere Handballspielgemeinschaften versuchen, durch die Fusion dem eignen Mitgliederschwund entgegenzuwirken, konnte die die HSG Erlangen/Niederlindach die Zahl ihrer Mannschaften seit der Gründung erhöhen
Denn die HSG konnte auch den Damenhandball wieder erweckten, der fast 25 Jahre bei der SGS geruht hatte.


 
 
 


Hinten:
A. Turek, K: Höhn, U. Marenbachl, K: Rütze, K. Gößmann, S. Hartung, K. Baumüller
Vorne:
J. Graf-Nekola, S. Wirth, S. Zenkel und U. Reuter

 

Und Erfolge konnten die HSG Damen inzwischen auch feiern. Zwei Aufstiege in vier Jahren gelang der HSG, die Parallele zu der SGS in ihren Anfängen drängt sich auf .

 
 

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